Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie hier

Alle akzeptieren Auswahl akzeptieren Details einblenden
Aktuelles über den Landtagskandidaten Reiner Friedsam

Aktuelles

Raumnot erschwert die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr

Landtagskandidat Reiner Friedsam: Bestmögliche Voraussetzungen schaffen für den Einsatzwillen der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen

Samstagnachmittag: Während viele Menschen den sonnigen Frühlingstag beispielsweise im eigenen Garten oder unterwegs genießen, sind mehr als ein halbes Dutzend Feuerwehrleute des Löschzugs Sinzig im Gerätehaus an der Friedrich-Ebert-Straße im Einsatz.

In der engen Feuerwehreinsatzzentrale arbeiten sich gerade zwei Feuerwehrangehörige in die neue Einsatzverwaltungssoftware ein, die in Kürze landesweit zum Einsatz kommt. Währenddessen wird in der Fahrzeughalle an zusätzlichen Lagermöglichkeiten für technische Hilfsmittel gearbeitet, um Platz zu schaffen für ein neues Einsatzfahrzeug. Denn Platz ist Mangelware in dem über 60 Jahre alten Feuerwehrhaus. So befinden sich unmittelbar hinter den Feuerwehrfahrzeugen die offenen Kleiderspinde mit der Einsatzschutzkleidung der 55 aktiven Wehrleute. Während im Einsatzfall die ersten Feuerwehrfahrzeuge gestartet werden, schlüpfen in der Abgaswolke weitere Feuerwehrkräfte noch in ihre Schutzkleidung. „Im vergangenen Jahr hatten wir 154 Einsätze“ unterstreicht Löschzugführer Dirk Sauer die untragbare Situation. Jeder verfügbare Platz in dem alten Gerätehaus ist belegt mit technischem Gerät oder einer Vielzahl von Hilfsmitteln für die unterschiedlichsten Einsatzanforderungen. Ob Gitterboxen mit Tauchpumpen für Starkregenereignisse, Gefahrengutunfälle oder Kettenzüge und Motorsägen für die Beseitigung umgestürzter Bäume.

Umfangreiche Nacharbeiten bei Großbränden

Mit dem Einrücken nach einem Einsatz beginnt für die Feuerwehrleute eine umfassende Nacharbeit. Denn es gilt, innerhalb kürzester Zeit alle Fahrzeuge und Gerätschaften wieder einsatzbereit zu stellen. Das Schlauchmaterial muss gewaschen und getrocknet, verwendete Hilfsmittel auf ihre Funktionssicherheit überprüft oder die Atemschutzgeräte wieder gereinigt und neu befüllt werden. „Bei Großbränden wie jüngst in Löhndorf fallen einige 100 Meter Rollschläuche an“, so Andreas Trog, stellvertretender Löschzugführer. Auch in der Atemschutzwerkstatt herrscht Platznot. „Die vorgeschriebene Trennung zwischen Schwarzbereich für die vom Einsatz zurückkehrenden Atemschutzgeräte und dem Weißbereich für die gereinigten, desinfizierten und wieder aufgefüllten Geräten ist bei uns definitiv nicht einzuhalten“ so Mike Zilligen, zweiter stellvertretender Löschzugführer. Im Fall der jüngsten Großbrände waren sämtliche Atemschutzgeräte aller Löschgruppen der Stadt Sinzig im Einsatz. Sind die Nacharbeiten für die Ausrüstung bei kleineren Einsätzen in wenigen Stunden erledigt, waren es bei den Großbränden jeweils bis zu fünf arbeitsintensive Tage, bis alles Gerät wieder einsatzbereit war.

Kein Platz und keine Förderung vom Land für Nachwuchs

Besonders bitter ist die aktuelle Situation für die Nachwuchsarbeit. Die „Jugendabteilung“ ist ein schmaler Bereich zwischen Spindschränken und einem Einsatzfahrzeug in einer Ecke der Fahrzeughalle. Ein eigener Raum für die 20 Jungen und Mädchen – derzeit leider Fehlanzeige. „Rund 50 % der heutigen Einsatzkräfte wurden durch die seit 1997 bestehende Jugendfeuerwehr gewonnen“ so Dirk Sauer. Daher sei es völlig unverständlich, wieso das Land vorgesehene Räumlichkeiten für den Feuerwehrnachwuchs im neuen Feuerwehrhaus als nicht förderfähig beschieden habe.

„Das neue Feuerwehrhaus muss jetzt zügig gebaut werden, damit diese Zustände ein Ende haben. Denn unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute müssen bestmögliche Voraussetzungen für ihren Einsatzwillen rund um die Uhr zum Schutz unserer Gesellschaft erhalten“ konstatierte Landtagskandidat Reiner Friedsam. Dafür müsse das Land auch die entsprechenden Fördermittel bereitstellen. Er habe zwar keine Süßigkeiten mitgebracht, dafür aber die Gewissheit für die Feuerwehrangehörigen, sich wie bereits in den städtischen Gremien, auch auf Landesebene nachdrücklich für ihre Belange einzusetzen, so der Landtagskandidat Reiner Friedsam.

Die mehr als beengten Zustände müssen jetzt mit dem neuen Feuerwehrhaus abgestellt werden, so Landtagskandidat Reiner Friedsam mit Löschzugführer Dirk Sauer und seine Stellvertreter Mike Zilligen und Andreas Trog