Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken oder Marketingzwecken genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit von der Cookie-Erklärung auf unserer Website ändern oder widerrufen. Weitere Informationen finden Sie hier

Alle akzeptieren Details einblenden Einstellungen
Aktuelles über den Landtagskandidaten Reiner Friedsam

Aktuelles

Keine Experimente an Wohngebieten

Landtagskandidat Friedsam: Energiewende ja, aber nicht über unsere Köpfe hinweg

Über eine neue Stromautobahn soll künftig nach Willen des Energiekonzern Amprion die im Norden Deutschlands erzeugte Windenergie durch den Kreis Ahrweiler fließen. Hierzu soll die vorhandene Freileitungstrasse zwischen Osterath in Nordrhein-Westfalen und Philippsburg in Baden-Württemberg aufgerüstet werden. Bekanntermaßen verläuft diese im Kreis von der Grafschaft an der Autobahn über das Ahrtal und ab Löhndorf entlang der Ortschaften Franken und Liederlützingen weiter Richtung Weißenthurm. Bei diesem Verfahren sollen erstmals Gleich- und Wechselstrom parallel übertragen werden. Die Auswirkungen für den Menschen und Wohngebiete auf dieses Verfahren sind noch weitgehend unerforscht.

Kritik an Plansicherstellungsgesetz

Bereits nach dem ersten Bekanntwerden der Pläne hatte der Kreistag eine Resolution gegen das Vorhaben auf den Weg gebracht. Auch die Kommunen haben zwischenzeitlich Resolutionen gegen das Vorhaben verfasst. Im Rahmen des Planungssicherstellungsgesetz beteiligten sich die Freien Wähler bereits im vergangenen Mai an Protestaktionen. „Die berechtigten Einwände der Bürgerinnen und Bürger sind bei solchen Vorhaben gebührend zu berücksichtigen“, so Landtagskandidat Reiner Friedsam bei einer solchen Aktion in Franken. Das Gesetz beschneidet deutlich die Öffentlichkeitsbeteiligung bei Infrastrukturmaßnahmen und wird auch für das Netzausbauverfahren der Hybrid- Stromtrasse ULTRANET angewendet. Auch die FWG Brohl-Lützing hatte sich bei einer weiteren Aktion klar positioniert. „Unsere Grundrechte müssen auch in außergewöhnlichen Zeiten, wie in der aktuellen Pandemie, eingehalten werden. Jeder Einzelne sollte sich dafür einsetzen“ forderte der FWG Vorsitzende Rainer Mosen.

Bürgerinitiativen fordern Alternativen

Ultranet ist unter vier neuen deutschen Stromautobahnen eine Besonderheit, weil eine 340 Kilometer lange Stromtrasse zwischen Osterath und Philippsburg schon existiert. Auf diesen bestehenden Freileitungsmasten könnten mit Ultranet erstmals Gleich- und Wechselstrom parallel übertragen werden. Die Fachleute sprechen von einer Hybridleitung, die 2000 Megawatt elektrische Leistung übertragen könne. Beim Energiekonzern Amprion heißt es, die erstmalige Übertragung von Gleich- und Wechselstrom mit einer Spannung von 380 Kilovolt auf denselben Masten sei ein Novum: „Indem wir dafür schon bestehende Trassen nutzen, steigern wir die Leistungsfähigkeit unseres Netzes effizient und ressourcenschonend.“ Während das Stromunternehmen Amprion also von einer Art „Upgrade“ für das Stromnetz spricht, fordern zahlreiche Bürgerinitiativen entlang der Trasse Alternativen. Landtagskandidat Reiner Friedsam: „Energiewende ja, aber nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg!“