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Aktuelles über den Landtagskandidaten Reiner Friedsam

Aktuelles

Bürgernahe Kommunalpolitik in den Landtag bringen

Die Rhein-Zeitung hat nachgefragt

Fragebogen an Kandidaten zur Landtagswahl

Name: Reiner Friedsam

In welchem Wahlkreis und für welche Partei treten Sie als Direktkandidat an:
Wahlkreis 13 für FREIE WÄHLER

Sind Sie auch auf der Landesliste/Bezirksliste Ihrer Partei vertreten:
Nein

Zur Person:
– Im Jahr 1963 in Sinzig geboren. Ausbildung als Elektromechaniker, Studium Elektrotechnik. Tätig als Projektleiter für internationale Messen. Seit 2000 selbstständiger Unternehmer einer Werbeagentur mit 6 MitarbeiterInnen in Sinzig. Als Vorsitzender der Aktivgemeinschaft Sinzig bereits seit 2001 ehrenamtlich tätig. Seit 2019 Mitglied des Stadtrates und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER. Langjähriger Unterstützer der VOR-TOUR der Hoffnung zugunsten krebskranker Kinder.

– Stellen Sie sich vor, die Wähler in Ihrem Wahlkreis wären ein Arbeitgeber, bei dem Sie sich um den Job des MdL bewerben.

Sie sind auf der Suche nach einem Bürger, der wieder Politik für die Bürger macht? Sie wollen für unsere Heimat eine starke Stimme im Landtag Rheinland-Pfalz. Bereits seit vielen Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich und unterstütze hier gemeinnützige Organisationen und Vereine. Ich sehe es als unabdingbar an, drängende Themen unserer Zeit, wie Klimaschutz und demografischen Wandel konsequent anzupacken. Daher werde ich als starke Stimme die Anliegen unserer Region in den Landtag bringen. Als Mitglied im Stadtrat und Vorsitzender der Aktivgemeinschaft habe ich langjährige Erfahrungen auf politischer Ebene. Und als Unternehmer besitze ich das Knowhow, die Vernetzung und die Durchsetzungskraft, die für einen Abgeordneten im Landtag gefragt sind. Ich kenne die Sorgen, Nöte und Herausforderungen des Alltags. Denn es braucht wieder dieses Wissen, vom Bürger für die Bürger. Das nachhaltig Veränderungen bewirken kann. Mit einer starken Stimme im Landtag.

– Was gab den Ausschlag, dass Sie (wieder) in den Landtag einziehen wollen?

Den Ausschlag gab für mich, zu sehen, dass man mitgestalten und wirklich etwas bewirken kann, wenn man einem politischen Gremium angehört. Mir ist es ein Anliegen, die bürgernahe Kommunalpolitik in den Landtag zu bringen. Oftmals mangelt es an der gerechten Verteilung von Geldern oder es gibt unnötige zeitliche Verzögerungen. Die Städte und Gemeinden in unserem Wahlkreis brauchen eine starke Stimme im Landtag, damit Vorhaben schneller und besser umgesetzt werden können.

Was ist – abseits der Bewältigung der Corona-Krise – die größte Herausforderung in unserem Bundesland?
Die größte Herausforderung sehe ich im demografischen Wandel. Gerade die Politik muss das für unsere ländliche Region im Blick haben. Es ist wichtig, hier dauerhaft die Grundversorgung zu sichern. Hierfür und auch für andere dringende Aufgaben bedarf es finanzieller Mittel. Das Land muss hierzu wieder die unzureichende finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden verbessern. Wenn wir die Gesellschaft zusammenhalten wollen, müssen wir vor Ort beste Lebens- und Arbeitsbedingungen schaffen.

Wer ist in der Politik Ihr Held? Und wer im Leben?
Wahre politische Größen sind für mich Mahatma Gandhi und Nelson Mandela. Auch aktuell haben wir einige gute und fähige Politiker*innen, allerdings würde ich diese nicht als „Helden“ bezeichnen wollen.
Mein großes Vorbild im Leben war und ist mein Vater. Ich habe ihm viel zu verdanken. Er ist stets gradlinig und korrekt, allen Menschen zugewandt und sehr hilfsbereit. Selbst mit seinen inzwischen 88 Jahren unterstützt er mich im Wahlkampf noch aktiv!

– Was war geschehen, als Sie das letzte Mal so richtig verärgert waren?
Über die unsinnige Praxis der Projektförderung vom Land, wie beispielsweise für den Bau einer Schulsporthalle für die Grundschule Bad Bodendorf. Eine weitere Nutzung außerhalb der Schulzeiten hätten ein zusätzlichen Mehrwert für das Dorf und die Vereine gebracht. Dies sei für den Bau jedoch förderschädlich, wurde der Kommune beschieden. Eine Verschwendung von nützlichen Ressourcen für eine lebendige Dorfgemeinschaft ohnegleichen.

– Was haben Sie in den letzten zwei Jahren persönlich geändert, um das Klima zu schützen?
Nicht erst seit der aufgeregten Klimadebatte fahre ich viele Strecken im Alltag mit dem Fahrrad und versuche Vorbild zu sein. Ich bewirtschafte meine Streuobstwiese und Wald naturnah, pflanze Bäume, ziehe Obst und Gemüse ökologisch-biologisch im eigenen Garten und heize mein Haus mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz. In meinen Unternehmen setze ich auf Klimaneutralität im Tagesgeschäft und bei der Produktion von Werbemitteln für unsere Kunden.

– Für welche drei konkreten politischen Anliegen aus Ihrem Wahlkreis wollen Sie sich unmittelbar nach einer erfolgreichen Wahl in den Landtag einsetzen?

  1. Die Kommunen entlasten und handlungsfähig machen z.B. für die Bereitstellung erforderlicher Kitaplätze, die bedarfsgerechte Ausstattung unserer Schulen und ausreichend Lehrkräfte.
  2. Der flächendeckende Ausbau von leistungsfähigem Internet, um optimale Voraussetzungen zu schaffen für die Ansiedlung zukunftsweisender Unternehmen und Startups.
  3. Kommunikation verbessern. Projektanträge sollen durch die Landesbehörden zügiger bearbeitet, interkommunale Zusammenarbeit erweitert werden.